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Einleitung So wie in den vergangenen Jahren war ich auch heuer wieder Ende Mai/Anfang Juni in Irland. Auch heuer bin ich vorwiegend im Westen der Insel umhergefahren, habe mich aber vor allem auch im Südwesten aufgehalten (Bere und Dingle Peninsula, Ring of Kerry). Aber ich bin auch bis zum nördlichsten Punkt Irlands gekommen, zum Malin Head. Von dieser Reise handelt der nachfolgende Bericht. So wie in den vergangenen Jahren schreibe ich nieder, was mir erinnerungswert erscheint, freilich, so wie jedes andere Jahr auch, befreit von allzu persönlichen Begegnungen und Erlebnissen (so es sie denn gibt) mit namentlich identifizierbaren Menschen. In einem fremden Land sieht man Vieles und erfährt noch viel mehr. Manches nimmt man zur Kenntnis, anderes vergleicht und bewertet man, im Positiven und im Negativen. Alle meine Werturteile sind natürlich rein subjektiv und viele sind, meinem Wesen entsprechend, sarkastisch gefärbt. Manche Bewertungen werden Ihrer Auffassung ganz und gar nicht entsprechen. Lassen Sie mir meine Meinung, ich lasse Ihnen dafür die Ihre. Vor allem: ich bin kein Gutmensch. Vor einigen Jahren habe ich spitze Bemerkungen gemacht über die schwangeren Negerinnen, die mit der Fähre nach Irland auf Urlaub fuhren – alle wussten, das sind keine Urlauberinnen, die wollen bloß ihre Kinder in Irland auf die Welt bringen. Dann wird nämlich auch der schwärzeste Murl gleich irischer Staatsbürger, und die illegal (weil ihr Visum abgelaufen ist) im Land weilende Mutter eines wenn auch dunkelhäutigen kleinen Iren weist man nicht aus. Und mehr noch: man lässt auch noch den angeblichen Vater nachkommen, damit der kleine Ire in einer intakten Familie aufwachsen kann. Ich habe dieses Verhalten als Missbrauch bezeichnet und angeregt, die Herrschaften dorthin zurückzuschicken, wo sie hergekommen sind, denn politische Flüchtlinge sind das nicht. Daraufhin hat mich ein echter deutscher Gutmensch als Fremdenhasser bezeichnet – der bin ich aber nicht. Mir ist jeder Fremde recht, solange er die geltenden Gesetze einhält. Durch den Ausgang der Volksabstimmung in Irland über die Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts fühle ich mich in dieser Auffassung durchaus bestätigt: 79 Prozent der Abstimmenden sprachen sich dafür aus, dass künftig ein Kind nur dann die irische Staatsbürgerschaft erhält, wenn ein Elternteil mindestens 3 Jahre legal in Irland gelebt hat. Ich denke, damit wird der Missbrauch, dass ganze mittelständische Clans vor allem aus Senegal, Gabun und Nigeria ihre schwangeren Frauen nach Irland schicken, damit dann anschließend auch die Männer nachkommen können und mit der Zeit die ganze Sippschaft in Irland lebt, wohl beseitigt. Oder bin jetzt nicht bloß ich, sondern sind auch die 80 Prozent der Teilnehmer an der Volksabstimmung Fremdenhasser? Ich schildere den Ablauf der Reise Tag für Tag, die Beiträge sind einmal kürzer, einmal länger, je nachdem, was ich erlebte und was mir berichtenswert erschien. Ganz vereinzelt, wenn mir nichts Neues zu einem Ort eingefallen ist, verweise ich – auch zur Vermeidung von Wiederholungen – auf meine hoffentlich lichtvollen Ausführungen in den Berichten der letzten Jahre. Wozu das alles? Ich hoffe, ich kann Ihnen an Hand des Berichtes eines durchschnittlichen Reisenden wie ich es bin, die Schönheit und den Reiz Irlands nahe bringen, Sie auf den Geschmack bringen, damit Sie es vielleicht auch einmal selbst versuchen. Und schließlich findet sich in meinen Erlebnissen ja auch vielleicht die eine oder andere nützliche Information für Sie. Falls Sie Auskünfte brauchen oder mir auf einen Fehler draufkommen, schreiben Sie mir doch. Ich werde versuchen, Ihnen die gewünschten Auskünfte zu geben; leider weiß ich nicht so viel über das Land, wie ich gerne wissen würde. Am Ende jeder Seite finden Sie einen Link zu meiner E-mail-Adresse. Ich wünsche Ihnen beim Lesen viel Vergnügen!
Im Juni 2004
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Erstellt am 25. Juni 2004 © 2004
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